Due-Diligence-Prüfung der Reputation

  • Problem: Eine große Gruppe der Medienbranche mit Sitz in den USA beschloss die Durchführung einer Due Diligence bzgl. des Ansehens einer Gruppe russischer Herkunft vor Abschluss eines Kaufgeschäfts.
  • Aktion: Es wurden kritische Daten über den Ruf des Zielunternehmens entdeckt, einschl. Berichte über eine laufende Ermittlung der russischen Regierung in Verbindung mit einer ihrer Filialen. Die Filiale wurde beschuldigt, 1 Mio. Dollar Bestechungsgeld an öffentliche Beamte der russischen Regierung zu zahlen, um Verträge in Moskau zu erhalten.
  • Auswirkung: Unser Kunde lehnte den Kauf ab, nachdem ihm der Bestechungsvorwurf bekannt war.

Vermögensverfolgung und Business Intelligence & Investigations (BI&I)

  • Problem: Ein in der Tourismusbranche ansässiges Unternehmen mit Sitz in England beabsichtigt, rechtliche Schritte gegen die Bürgen eines anderen (insolventen) Unternehmens einzuleiten, das gegenüber dem ersten eine beträchtliche Summe Schulden hat. Die Schulden wurden durch persönliche Bürgschaften von Bürgen besichert, die auch Gesellschafter des insolventen Unternehmens waren.                                              Andererseits war einer der Gesellschafter des insolventen Unternehmens der alleinige Verwalter eines anderen Unternehmens, das einige Monate vor dem Insolvenzantrag gegründet wurde und bei dem der Verdacht besteht, dass es sich um ein Eigentums- oder Instrumentalunternehmen handelt, das von Bürgen zum Schutz ihrer Vermögenswerte gegen mögliche Ansprüche eingesetzt wird.
  • Aktion: Aus der Prüfung der Finanzinformationen der beteiligten Unternehmen und der von den entsprechenden Eigentums- und Handelsregistern bereitgestellten Informationen haben wir den Schluss gezogen, dass die Zahlung der Aktien an die Holdinggesellschaft zum Zeitpunkt ihrer Gründung durch Sachleistungen erfolgte, bestehend aus mehreren Bauernhöfen.                                                                          Wir haben auch offengelegt, dass diese Sachleistungen, bevor sie in die Patrimonialgesellschaft eingebracht wurden, Eigentum der Bürgen waren.
  • Auswirkung: Unser Mandant zog es trotz der in unserem Bericht dargelegten Hinweise auf eine Vermögensbeschlagnahme schließlich vor, das Gerichtsverfahren nicht einzuleiten, bis eine mögliche Einigung mit dem insolventen Schuldnerunternehmen vorliegt.

Identifizierung potenzieller Betrüge

  • Problem: Der Kunde ersuchte uns um Prüfung von Referenzen eines potenziellen Gesellschafters mit Sitz in Asien, um potenzielle Betrüge zu identifizieren, die dieser früher oder jetzt begangen haben könnte. Die Daten dienten als Grundlage für die Entscheidung, ob die Fortsetzung der Verhandlungen mit dieser Person zur Öffnung des asiatischen lokalen Marktes für das Kundenunternehmen angemessen sei oder nicht.
  • Aktion: Wir stellten fest, dass die von ihm beigebrachten Zeugnisse bzgl. des Gastgeberlandes richtig waren und er eine Person mit hohen offiziellen und institutionellen Kontakten im asiatischen Land war.
  • Die von ihm beigebrachten Dokumente über seine Vergangenheit waren nicht alle richtig. Die von ihm in jüngster Vergangenheit abgeschlossenen Finanzgeschäfte in einem Drittland waren ein Betrug, für den die jeweiligen Gesellschafter inhaftiert worden waren; die Person, die Gegenstand der Ermittlungen war, wurde von den Behörden eines europäischen Landes wegen möglichen Immobilienbetrugs in ihrem Land untersucht.
  • Auswirkung: Unser Kunde beschloss, das Geschäft und die Verhandlungen dank der gelieferten Auskunft aufzugeben.